Forschung bestätigt EU Vorschlag zur Begrenzung der Grundschleppnetzfischerei

Während 28 EU-Fischereiminister diese Woche über Regelungen zur Tiefseefischerei beraten, prognostizieren neue wissenschaftliche Ergebnisse dramatische Konsequenzen in den Weltmeeren in Bezug zu der kommerziellen Grundschleppnetzfischerei unter 600 Meter. Die Studie „A Scientific Basis for Regulation Deep-Sea Fishing by Depth“ von Clarke et al. die im Fachblatt Current Biology erschient, kommt zu dem Schluss, dass „das Beschränken der Grundschleppnetzfischerei auf eine Maximaltiefe von 600 Metern eine effektive Bewirtschaftungsstrategie darstellen könnte, die konform ist mit den Anforderungen der europäischen Gesetzgebung“. Je tiefer man fischt, desto schwerwiegender werden die Schäden, die verursacht werden, was den Nutzen für die Fischerei schmälert, daher fordert Matthew Gianni (Deep Sea Conservation Coalition) ein Verbot für die Tiefseefischerei unter 600 Meter und Schutzmaßnahmen für das Tiefenökologiesystem um eine nachhaltige Fischerei sicherzustellen.    

Reaktionen:

Fanganalyse: Unter 600 Meter sollte nicht gefischt werden

Evidence supports trawling depth limit – Analysis reveals ecosystem damage and diminishing economic returns below 600 metres.

Drawing a line under deep-sea fishing: A scientific basis for regulation by depth